Was unter dem Pflaster liegt
Ein Pflaster ist nur so gut wie die Schichten darunter. Fachgerecht gebaut, sieht eine Fläche von unten nach oben so aus: Ausgehoben wird so tief, wie es die spätere Last verlangt. Dann kommt Schotter als Tragschicht, eingebaut in Lagen, und jede Lage wird einzeln verdichtet. Darauf liegt das Pflasterbett aus Splitt, abgezogen auf Höhe und Gefälle. Zuletzt die Steine, die wir einrütteln und verfugen. Wird an einer Schicht gespart, zeigt sich das erst nach ein, zwei Wintern: an Wellen, abgesackten Stellen und Pfützen. Dann hilft auch Nachsanden nicht mehr, die Steine müssen wieder auf.



